Zu den sicheren Mitteln, sich den Tag (oder zumindestens einen Teil davon) zu verderben gehört die automatische Update-Einstellung bei Windows Vista, die meines Wissens voreingestellt ist. Sie hatte neulich zur Folge, dass meine komplette Arbeitsumgebung bestehend aus zwei virtuellen Maschinen, verschiedenen Browserfenstern, mehreren Visual Studio-Umgebungen und diversen anderen Dingen, an denen ich die letzten Stunden gesessen hatte, einfach verschwunden war nachdem ich kurz den Schreibtisch verlassen hatte nur weil Vista der Meinung war, dass es Zeit für einen Neustart sei. Klar, man kann sich alles wieder zusammenbauen, doch dass mir jemand einfach den Rechner neu bootet wenn ich ihn ein paar Minuten alleine lasse kommt in Zukunft nicht mehr vor. Ab jetzt fragt mich Vista jedes Mal, ob es neue Updates installieren darf.
Für die Zukunft ist allerdings eine Lösung in Sicht. Im Spiegel (bekanntes Wochenmagazin) war vor ein paar Monaten zu lesen, dass Computer neuerdings in der Lage sind, selbständig physikalische Gesetze zu entdecken. Windows 7 unterstützt bekanntlich Bewegungssensoren. Wenn ich beim nächsten automatischen Update mit anschließendem ungefragtem Reboot meinem Windows 7-Computer einen Tritt versetze, müsste er doch eigentlich daraus folgern, dass diese Aktion den Unmut seines "Herren und Meisters" zur Folge hatte. Das wäre mal eine nette Abwechslung.